VORTRAG 16.10.2026, 19:00 Uhr, Eintritt frei
Unser Planet Erde steckt voller Wärme. 30 % dieser Wärme ist Urzeitwärme aus der Entstehungszeit der Erde vor etwa 4,6 Milliarden Jahren und 70 % ist Neuzeitwärme, die in der Erdkruste ständig neu gebildet wird und langsam nach außen strömt. Geothermie ist daher eine erneuerbare Energie, die zum Heizen und Kühlen genutzt werden kann. Am Beispiel der Geothermie-Forschungsbohrung DemoCELL bei Celle wird erläutert, wie reich an Erdwärme Niedersachsen ist.
Bild: Inga S. Moeck
VORTRAG 12.11.2026, 19:00 Uhr, Eintritt frei
Vor 4,57 Mrd. Jahren kollidierte die Proto-Erde mit dem Planeten Theia, wodurch das Erde-Mond-System entstand. Aus dem zu Beginn homogenen Erdkörper entwickelte sich die heutige Erde mit den fünf Sphären, die auch heute noch durch plattentektonische Prozesse ständig verändert wird. In seinem Vortrag erläutert Martin Meschede den Zusammenhang zwischen Plattentektonik und Vulkanismus und die fundamentale Bedeutung für die Entstehung der Erde und des Lebens.
Bild: Martin Meschede
VORTRAG 10.12.2026, 19:00 Uhr, Eintritt frei
Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel sollen Städte lebenswerter und widerstandsfähiger machen. Gleichzeitig können sie neue Herausforderungen und Zielkonflikte mit sich bringen, die oft wenig beachtet werden. Der Vortrag gibt Einblicke in aktuelle Forschungsfragen an der Schnittstelle von Klima, Ökosystemen und Gesundheit. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen diesen Bereichen besser verstanden und bewertet werden können.
Bild: Giovanna Motisi
14.01.2027, 17 – 18:30 Uhr
VORTRAG 14.01.2027, 19:00 Uhr, Eintritt frei
Parapuzosia (P.) seppenradensis (Unter-Campanium) ist mit 1742 mm der größte gefundene Ammonit. Literaturdaten und Museums-Material zeigen, dass die Riesen des Campaniums kein Ausbruch von plötzlichem Gigantismus sind, sondern das Ende einer Entwicklung seit der höheren Unterkreide darstellen. Höchste Artenzahl riesenhafter Ammoniten ist im Turonium/Coniacium. P. (P.) seppenradensis ist eine europäische Art, die in der Neuen Welt nicht nachweisbar ist.
Bild: Frank Wiese
VORTRAG 18.02.2027, 19:00 Uhr, Eintritt frei
Übernutzung, Klimawandel und Meeresverschmutzung bedrohen die Ozeane. Die Ansprüche einer wachsenden Weltbevölkerung erhöhen den Druck und erfordern gleichzeitig einen anderen Umgang mit unseren Ressourcen – an Land wie im Meer. Eine Trendwende zeichnet sich in den Meeren bisher nicht ab. Die Auswirkungen des Klimawandels haben sich in den letzten Jahrzehnten beschleunigt, die Anzahl überfischter Bestände nimmt zu. Die Industrialisierung unser Küstengewässer nimmt der handwerklichen Fischerei die Zukunftsperspektiven. Gibt es Lösungsmöglichkeiten?
Bild: T. Neudecker, Thünen-Institut
18.03.2027, 17 – 18:30 Uhr
VORTRAG 18.03.2027, 19:00 Uhr, Eintritt frei
Durch eine entwässerungsbasierte Nutzung und Torfabbau sind Lebensräume spezialisierter Moorinsekten stark zurückgegangen. Im Projekt „Insekten beleben Moore“ (2020–2026) wurden im NSG Totes Moor (Region Hannover) biodiversitätsfördernde Maßnahmen auf wiedervernässten Abbauflächen untersucht. Zusätzliche Kleingewässer, modellierte Uferstrukturen sowie die Ansiedlung typischer Moorvegetation schafften strukturreiche Lebensräume, die durch eine Vielzahl an Insekten besiedelt wurden, darunter auch ausgesprochene Hochmoor-Spezialisten.
Bild: Lotta Zoch
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